Beiträge für Härtefälle

Der Bundesrat hat am 13. Januar 2021 die Bedingungen gelockert, die ein Unternehmen erfüllen muss, um Härtefallhilfe zu erhalten. Umsetzung und Ausgestaltung dieser Hilfsmassnahme wird jeweils durch die Kantone vorgenommen.

Folgende Situationen gelten seit dem 13. Januar 2021 als Härtefall
  • Umsatzrückgang von mind. 40% der letzten 12 Monate gegenüber den beiden Vorjahren
  • Betriebsschliessung durch behördliche Anordnung seit dem 1. November 2020 während mind. 40 Kalendertagen

Allgemeine Informationen sind unter den folgenden Links verfügbar:

Kanton FR

Der Kanton Freiburg kennt zwei Fälle von Härtefallunterstützung:

Im Rahmen des ordentlichen Verfahrens sind kantonale Beiträge für Betriebe vorgesehen, die dauerhaft betroffen sind. Es ist für Unternehmen bestimmt, die einen Umsatzrückgang von mindestens 40% in den 12 Monaten vor dem Gesuch erlitten haben. Die Beiträge belaufen sich auf höchstens 20% des durchschnittlichen Umsatzes der Jahre 2018/2019, höchstens CHF 1 Mio für KMU bzw. 5 Mio. für grosse Unternehmen.

Die Eingabe eines Gesuches um Härtefallbeitrag infolge Umsatzrückgang ist mittels Online-Formular bis spätestens am 30. Juni 2021 (bis und mit Q1 2021) bzw. bis am 30. September 2021 (für das Q2 2021) möglich.

Mit dem erleichterten Verfahren sollen die erlittenen Verluste entschädigt werden. Es ist für Unternehmen bestimmt, die vom 1. November bis 30. Juni 2021 während mindestens 40 Kalendertagen behördlich geschlossen sind. Hier besteht der Härtefallbeitrag aus der Übernahme des Miet- bzw. Pachtzinses und eines Teils der Umsatzeinbusse für die Dauer der Schliessung. Für Betriebe im Bereich der Gastronomie wird die Umsatzeinbusse zu 20% entschädigt. Für Betriebe im Bereich Sport, Unterhaltung und Erholung liegt der entschädigte Anteil bei 15% und für den Detailhandel bei 7.5%.

Die Eingabe eines Gesuches um Härtefallbeitrag infolge Betriebsschliessung ist mittels Online-Formular bis spätestens am 30. Juni 2021 möglich.

Kanton BE

Der Kanton Bern kennt drei Fälle von Härtefallunterstützung.

Unternehmen können ein Gesuch Härtefall 1 einreichen, wenn sie eine Umsatzeinbusse von mehr als 40% in zwölf aufeinanderfolgenden Kalendermonaten ab Januar 2020 bis zum Einreichen des Gesuchs oder spätestens bis Juni 2021 aufweisen.

Unternehmen können ein Gesuch Härtefall 2 einreichen, wenn sie während mindestens 40 Kalendertagen zwischen dem 1. November 2020 und dem 30. Juni 2021 schliessen mussten. Der Nachweis einer Umsatzeinbusse ist nicht nötig.

  • Härtefall 3 - Umsatzausfall und Betriebsschliessung (kumulativ)

Unternehmen können ein Gesuch Härtefall 3 einreichen, wenn sie eine Umsatzeinbusse im Jahr 2020 von mehr als 40% aufweisen und seit dem 1. November 2020 während mindestens 40 Kalendertagen schliessen mussten oder müssen.

Die Eingabe der Gesuche ist per E-Mail bis spätestens am 31. August 2021 möglich.

Weitere Informationen betreffend Härtefallunterstützung im Kanton Bern sind unter den folgenden Links abrufbar:

Weitere kantonale Anlaufstellen

Informationen zu weiteren kantonalen Anlaufstellen können unter folgendem Link abgerufen werden:

Stand: 25. Juni 2021

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