Überbrückungskredite

Berechtigten Unternehmen wurde bis zum 31. Juli 2020 einen unbürokratischen und Zugang zu raschen Krediten ermöglicht, um Covid-bedingte Liquiditätsengpässe kurzfristig zu überbrücken. Die Dafür mittels Notrecht erstellte Covid-19-Solidarbürgschaftsverordnung wurde durch das am 19. Dezember 2020 in Kraft getretene Covid-19-Solidarbürgschaftsgesetz ins ordentliche Recht überführt, was einige Änderungen mit sich brachte.

Unter anderem wurde eine Verlängerung der Rückzahlungsfrist des Kredites von 5 auf 8 Jahre beschlossen, welche unter bestimmten Voraussetzungen um weitere zwei Jahre verlängert werden kann, sofern die fristgerechte Rückzahlung des Kredites erhebliche Folgen für den Kreditnehmer hätte. Zudem ist das Erfüllen vorbestehender ordentlicher Zins- und Amortisationszahlungspflichten innerhalb einer Gruppenstruktur sowie Neuinvestitionen in das Anlagevermögen neu zulässig.

Hingegen wurde von der Abschaffung der möglichen Zinsanpassungen abgesehen. Die Zinssätze von 0% bzw. 0.5% können somit nach wie vor auf Antrag des Eidgenössischen Finanzdepartements jährlich per 31. März und nach Anhörung der beteiligten Banken nach oben korrigiert werden. Auch wird am Verbot von Dividendenausschüttung, von der Auszahlung von Tantiemen und von der Rückerstattung von Kapitaleinlagen während der gesamten Laufzeit des Darlehens festgehalten.

Weiterführende Informationen stehen Ihnen unter den folgenden Links zur Verfügung:

Stand: 25. Februar 2021 - 17:00

Kontakt