Überbrückungskredite

An seiner ausserordentlichen Sitzung vom 25. März 2020 hat sich der Bundesrat mit der Liquiditätshilfe für KMU befasst. Diese sollen raschen Zugang zu Krediten für die Überbrückung von Corona-bedingten Liquiditätsengpässen erhalten. Mit Überbrückungskrediten (COVID-19-Kredite) wurden betroffene Unternehmen unbürokratisch, gezielt und rasch unterstützt. Die Frist für Kreditgesuche ist am 31. Juli 2020 abgelaufen.

Der Zweck der Überbrückung ist ausschliesslich, die laufenden Kosten zu decken. Ausgeschlossen sind während der Dauer des Kreditbezugs u.a. die Auszahlung von Dividenden, die Rückerstattung von Kapitaleinlagen oder neue Investitionen ins Anlagevermögen, die nicht Ersatzinvestitionen sind. Sobald sich ein Unternehmen erholt hat und wieder Wachstumspläne finanzieren oder Kapital ausschütten will, kann es den verbürgten COVID-19 Kredit zurückzahlen und sich über Gewinne, «normale» Bankkredite oder den Kapitalmarkt finanzieren.

Weiterführende und aktuelle Informationen stehen Ihnen hier zur Verfügung.

Stand: 19. August 2020 - 14:00

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