2022

19.05.2022

Stille Reserven - Fluch oder Segen?

Das Vorsichtsprinzip ist ein elementarer Grundsatz der Schweizer Rechnungslegung und zugleich eine Schweizer Eigenheit. Auch unter dem seit 1. Januar 2013 geltenden Rechnungslegungsrecht ist die Bildung so genannt stiller Reserven zur Sicherung «des dauernden Gedeihens des Unternehmens» gemäss Art. 960a Abs. 4 des Schweizer Obligationenrechts explizit zulässig. In guten Zeiten bietet sich dadurch eine willkommene Möglichkeit den steuerbaren Gewinn zu mindern. Dabei werden häufig Forderungen und Vorräte in der steuerrechtlich akzeptierten Höhe wertberichtigt, nicht mehr notwendige Rückstellungen nicht aufgelöst oder wenn es die Liquidität erlaubt Arbeitgeberbeitragsreserven einbezahlt. Letzteres gewann in Zeiten der Negativzinsen an Bedeutung, um überschüssige Liquidität abzuführen und dadurch neben Steuern auch Zinsen zu sparen. In weniger guten Jahren können die stillen Reserven schliesslich aufgelöst werden. Durch eine sinnvolle Abschlussgestaltung lässt sich daher ein Polster für weniger gute Zeiten schaffen und in guten Jahren Steuern sparen.

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21.04.2022

Vorsorge für Selbständigerwerbende

Selbständigerwerbende haben gegenüber Angestellten mehr Spielraum bezüglich ihrer Vorsorge. Sie müssen ihre Altersvorsorge selbst organisieren und können wählen, ob sie mit oder ohne Pensionskasse für das Alter vorsorgen wollen.

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21.04.2022

Optimierung der beruflichen Vorsorge

Viele KMU’s schenken der beruflichen Vorsorge zu wenig Beachtung. Die gesetzliche Unterstellungspflicht ab einer gewissen Lohnhöhe ist bekannt und wird auch umgesetzt. In der Praxis trifft man jedoch häufig Lösungen an, welche nur das gesetzliche Obligatorium abdecken. Die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten werden mangels Wissens der Materie oft vernachlässigt.

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08.04.2022

Modernisierung des Schweizer Aktienrechts

Mit dem Inkrafttreten der neuen Bestimmungen des Aktienrechts auf den 1. Januar 2023, gilt die mit langer Vorgeschichte behaftete Aktienrechtsrevision als abgeschlossen. Durch eine Modernisierung des bestehenden Aktienrechts soll dieses an die wirtschaftlichen Bedürfnisse der kommenden Jahre angepasst werden und zu einer Stärkung der Schweiz als attraktiven Unternehmensstandort beitragen.

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24.03.2022

Besteuerung von Kryptowährungen

Privatpersonen investieren regelmässig in Aktien, Anleihen, Edelmetalle oder Immobilien. Seit einigen Jahren tätigen immer mehr Personen auch Investitionen in Kryptowährungen. Kryptowährun-gen sind vereinfacht gesagt digitale Rechnungseinheiten, die als Zahlungsmittel und Kapitalanlage dienen können. Einheiten in Kryptowährungen sind keine Wertpapiere, sondern von einem Protokoll und der dahinterliegenden Technologie abhängige digitale Zahlungsmittel. Das Halten von Einheiten in Kryptowährungen wie Bitcoin ist wirtschaftlich vergleichbar mit dem Halten von Bargeld oder Edelmetallen. Kryptowährungen unterliegen erfahrungsgemäss sehr hohen Kursschwankungen.

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09.03.2022

Vorsorge und Absicherung bei Unfall und Krankheit

Das Risiko eines Lohnausfalls bei dem/der im Anstellungsverhältnis Versicherten (bei einem Arbeitgeber oder als Lohnbezüger in seiner eigenen Gesellschaft) und dem/der Selbständigerwerbenden kann bei einem Unfall oder im Krankheitsfall weit auseinander liegen. Sorgt der/die Selbständigerwerbende nicht gezielt mit dem Abschluss einer Versicherung für sich vor, trägt er/sie das finanzielle Risiko eines Lohnausfalles vollumfänglich selbst. Im Anstellungsverhältnis ist hingegen der Lohnbezüger grundsätzlich im Kollektiv aller Arbeitnehmer versichert.

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25.02.2022

Die Dreijahressperrfrist bei Einkäufen und Kapitalleistungen aus verschiedenen Vorsorgeeinrichtungen

Einkäufe in eine Vorsorgeeinrichtung können für Steuerzwecke von den Einkünften abgezogen werden. Nachträgliche steuerliche Konsequenzen drohen, wenn innerhalb der nächsten drei Jahre ein Kapitalbezug aus der Vorsorgeeinrichtung stattfindet. Tätigt eine Person einen Einkauf in ihre berufliche Vorsorge und bezieht sie innerhalb von drei Jahren eine Kapitalleistung aus einem Freizügigkeitskonto bei einer anderen Vorsorgeeinrichtung, stellt sich die Frage, ob auch dieser vorangehende Einkauf einkommenssteuerlich zu korrigieren ist.

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24.02.2022

Ich werde Jungunternehmerin bzw. Jungunternehmer

Sie haben eine vielversprechende Geschäftsidee und wollen ihr eigenes Unternehmen realisieren?

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16.02.2022

Erfahrungsbericht: Sprachaufenthalt in Galway

Noch halb verschlafen, aber bereits voller Vorfreude standen rund 60 Schülerinnen und Schüler vor der Berufsfachschule in Freiburg und warteten darauf, dass der Sprachaufenthalt in Irland endlich losging. Nachdem der Car vollgeladen war und unsere mitreisenden Lehrpersonen etwa fünfmal nachgezählt hatten, ob auch wirklich alle da waren, ging das Abenteuer Galway 2021 endlich los.

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04.02.2022

Die Arbeitgeberbeitragsreserve und Ihre Möglichkeiten

Bei der Arbeitgeberbeitragsreserve («AGBR») handelt es sich um freiwillige Vorauszahlungen des Arbeitgebers an die Pensionskasse zur Deckung künftiger Arbeitgeberverpflichtungen. Mit der Bildung einer AGBR lässt sich der Erfolgsausweis eines Unternehmens steuern und somit Steueroptimierung betreiben. Im aktuellen Negativzinsumfeld sowie unter COVID-19 haben sich die Einsatzmöglichkeiten noch einmal erweitert.

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28.01.2022

Das Konkubinat in der beruflichen Vorsorge

Die Institution der Ehe hat in der Vergangenheit in der Schweiz tendenziell an Bedeutung verloren. Immer häufiger leben Paare in einer unverheirateten Lebensgemeinschaft zusammen, selbst dann, wenn gemeinsamer Nachwuchs vorhanden ist. Gemäss Bundesamt für Statistik sind es gerade die jüngeren Paare, die auf die Eheschliessung verzichten. Die Vielfalt der Lebensformen und die sinkende Zahl der Eheschliessungen wird in verschiedenen Rechtsgebieten diskutiert, was bereits zu diversen Gesetzesrevisionen führte. Seit dem 1. Januar 2005 kann im Rahmen der beruflichen Vorsorge die nichteheliche Lebenspartnerin oder der nichteheliche Lebenspartner begünstigt werden. Was gilt es jedoch dabei zu beachten und welche Vorkehrungen sind zu treffen? Im Folgenden Beitrag wird kurz auf die Begünstigungsmöglichkeit im Rahmen der beruflichen Vorsorge bei einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft eingegangen.

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20.01.2022

Zunehmende Bedeutung des digitalen Nachlasses

Es gibt kaum mehr Menschen, die das Internet nicht benutzen oder in sonst einer Weise ihre Spuren in der digitalen Welt hinterlassen. Mit der zunehmenden Digitalisierung geht auch eine zunehmende Bedeutung des digitalen Nachlasses einher. Angehörige haben sich nach dem Ableben eines ihnen Nahestehenden vermehrt auch mit dessen digitalen Erbe auseinanderzusetzen. Folglich ist es sinnvoll, sich bereits zu Lebzeiten Gedanken zum eigenen digitalen Nachlass zu machen.

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